Tibetische Mönche erstellen ein Mandala in der Naturdrogerie LUNA

Zum fünfzigsten Jubiläum der Tibetischen Medizin in der Schweiz werden tibetische Mönche vom 12. bis 14. Juni 2019 ein Kunstwerk aus Millionen feinster Sandkörner in der Naturdrogerie LUNA in Luzern erstellen.

Die Schaffung eines Mandala ist ein komplexer Prozess. Das Gesamtwerk wird aus Millionen gefärbten Sandkörner von Hand erstellt. Die einzelnen Sandkörner werden mit Hilfe eines Metallstabes durch einen Trichter in das zu entstehende Bild in Position gebracht. Während mehreren Tagen wird eine farbenprächtige Mandala-Welt mit einem Palast in einer wunderschönen Landschaft gestaltet. Die vier Palasttüren repräsentieren Mitgefühl, Liebe, Gleichmut und Freude.

Positive Energie für die Zuschauer

Gemäss Überlieferung werden bei der Schaffung positive Energien an die Umgebung und an die Menschen, die das Mandala betrachten, übertragen. Nach der Fertigstellung wird der Sand wieder zusammengefegt. Diese Auflösung des Kunstwerks symbolisiert die Vergänglichkeit. Die Auflösung kann in der Drogerie am 14. Juni 2019 ab 17.00 Uhr begleitet werden. Der gesamte Prozess widerspiegelt das Entstehen und Vergehen des Lebens. Dies sind auch wichtige Aspekte der Natur, Gesundheit und der Medizin. In der Luzerner Drogerie wird im Mandala die Myrobalane, die heilige Medizinpflanze, dargestellt, da die Frucht in vielen Rezepturen der Tibetischen Medizin verwendet wird.

Tibetisches Wissen wird zur Schweizer Tradition

Die Tibetische Medizin gilt in der Schweiz als Geheim-Tipp der alternativen Heilmethoden. Die Schweiz ist diesbezüglich eine Vorreiterin. Bereits 1969 gab es eine Schweizer Firma, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Jahrhunderte alte Pflanzenrezepturen aus der Tibetischen Medizin wissenschaftlich zu erforschen und herzustellen. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, trotz hartem Kampf um Anerkennung. Heute sind Tibetische Kräuterrezepturen ein fester Bestandteil des Schweizer Arzneimittelschatzes. Die Schweiz ist das erste Land, das tibetische Arzneimittel im Heilmittelgesetz erwähnt und anerkennt.

Schweizer Pioniergeist

Die Padma ist bis heute die einzige Herstellerin von Pflanzenmischungen auf Basis Tibetischer Rezepturen in Schweizer Qualität. Bereits 1972 gelang der Schweizer Firma eine Sensation. Sie schaffte es, die erste Tibetische Rezeptur in der Schweiz als Arzneimittel zu registrieren. Die Padma-Rezepturen sind bis heute bewährte Klassiker der Komplementärmedizin. Die weltweit bekannteste und meisterforschte Rezeptur ist PADMA 28 bei Durchblutungsstörungen. Auch die Apotheken und Drogerien der Schweiz führen diesen Pioniergeist weiter. Seit Jahrzehnten kommen tibetische Rezepturen in der Gesundheitsberatung zum Einsatz. Auf diese Weise konnten ein breites Wissen und viele Erfahrungen mit den Arzneimitteln gesammelt werden. So auch in der LUNA Drogerie, die Tibetische Kräutermischungen im Sortiment führt.

Brücken bauen für die Gesundheit

«Wir verstehen uns als Brückenbauerin zwischen den Kulturen, dem Wissen und den Medizinsystemen», erklärt Dr. Herbert Schwabl, Geschäftsführer Padma. Von Beginn an setzten sie sich für die Anerkennung der Komplementärmedizin und der Tibetischen Medizin ein. «Es ist uns auch in Zukunft ein grosses Anliegen, den Wissensschatz dieser Tradition mit modernen Erkenntnissen zu stützen, um das Verständnis und die Anwendungsmöglichkeiten zum Wohle der Gesundheit zu fördern», so Schwabl. Aus diesem Grund möchte die Padma in Zusammenarbeit mit der Drogerie, allen Interessierten ermöglichen, in die Welt der Tibetischen Kultur einzutauchen und die eindrückliche Entstehung eines Sand-Mandalas persönlich mitzuerleben.

5.6.2019