Duo «Knuth und Tucek» gewinnt den Schweizer Kleinkunstpreis 2019

Duo Knuth und Tucek

Duo Knuth und Tucek

Foto Sabine Rock. Bild ZVG

Das Zürcher Kabarett-Duo Knuth und Tucek wird auf Empfehlung der Eidgenössischen Jury für Theater mit dem Schweizer Kleinkunstpreis 2019 ausgezeichnet. Der Preis wird am 11. April im Rahmen der Eröffnungsgala der 60. Schweizer Künstlerbörse in Anwesenheit von Bundeskanzler Walter Thurnherr in Thun verliehen. Nominiert waren neben Knuth und Tucek der mobile Märchenzirkus Nicole & Martin und die Komödiantin Marjolaine Minot.

Das Duo Knuth und Tucek sind die Schauspielerin Nicole Knuth, aufgewachsen in Küsnacht in einer Theaterfamilie mit Wiener Wurzeln, und die Sängerin Olga Tucek, mit tschechischen Wurzeln aufgewachsen in Zürich und ausgebildet als klassische Sängerin. Seit 2004 tourt das politische Kabarettduo mit theatralen und musikalischen Satireprogrammen auf unzähligen Bühnen im deutschsprachigen Raum. Geistreich und wortgewannt bearbeiten die beiden mit virtuosen Stimmen, bissigen Zungen und rockigem Akkordeon Themen der (Schweizer) Heimat. Seit fünfzehn Jahren bleiben sie ihrem «Heimatfilmtheater» treu und bearbeiten in dramaturgisch geschickt gebauten Szenarien und Geschichten kritisch, aber auch lustvoll, alltägliche Missstände wie Machtmissbrauch oder gesellschaftliche Ungerechtigkeiten.

Der Schweizer Kleinkunstpreis wurde 1993 von Thuner Initianten als «Goldener Thunfisch» ins Leben gerufen. Später wurde er von der KTV ATP – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz, unter dem heutigen Namen übernommen und ausgerichtet. Seit 2015 ist der Kleinkunstpreis Bestandteil der Schweizer Theaterpreise und wird im Rahmen der Schweizer Künstlerbörse verliehen, die vom Berufsverband t. Theaterschaffende Schweiz durchgeführt wird. Ziel des Schweizer Kleinkunstpreises ist in Ergänzung der Schweizer Theaterpreise Bühnenschaffen aus den Genres wie Kabarett, Clownerie, Artistik, Café/Concert etc. auf Bundesebene zu würdigen. Der Preis ist mit 40‘000 dotiert. Die Nominierten erhalten 5‘000 Franken.

Quelle: Bundesamt für Kultur

28.3.2019