Werbemedienforschung bestätigt Trend zur Lokalpresse

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Symbolbild. Pixabay

Die ersten WEMF-Zahlen von 2019 zeigen: Der Swiss Regiokombi des Swiss Regiomedia-Verlags erreicht erstmals über 1 Million Leser. Der Trend hin zur Lokalpresse wird damit bestätigt.

Die Zahlen der WEMF AG für Werbemedienforschung werden zweimal pro Jahr publiziert. Für die schweizerischen Printmedien sind sie unverzichtbar. Sie zeigen auf, wie gut die Publikationen bei der Leserschaft ankommen. Und sie machen sichtbar, wie viele Menschen eine Werbung in den entsprechenden Zeitungen erreicht. Mit anderen Worten: Die WEMF-Zahlen sind die Währung der Schweizer Printmedien.

Diese Woche wurden nun die neusten Zahlen veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die «MACH Basic 2019-1». Erhoben wurden die Daten durch gezielte Telefon-Befragungen. Die Teilnehmenden müssen aber nicht blind auf die Fragen der WEMF antworten: Sie haben ein Dossier mit den entsprechenden Zeitungstiteln vor sich.

So soll Verwechslungen vorgebeugt werden. Die Befragungsrhythmen und -systeme werden stetig verfeinert. So basieren die neusten Zahlen zum ersten Mal auf dem sogenannten «2 + 1»-Modell. Das bedeutet: Sie bilden zwei Befragungsjahre ab. Damit wird die statistische Unschärfe weiter reduziert. Die vorliegenden Ergebnisse wurden durch Befragungen im Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2018 ermittelt.

Die «MACH Basic 2019-1» bestätigt das Bild der vergangenen Jahre. Am wenigsten Leser verlieren lokale Zeitungen wie die Swiss Regiomedia-Titel (SRM). Damit erreicht das Produkt Swiss Regiokombi, das mit drei SRM-Partnern realisiert wird, zum ersten Mal über 1 Million Leserinnen und Leser (2018-2: 981'000 / 2019-1: 1'021'000 = + 4%).

14.4.2019